Die Larp Helmkamera auf dem ConQuest2010

Hey ho,

ich begrüße Euch zum Blogbeitrag über die Larp Helmkamera. Man nennt mich auch Loepp; ich bin Produzent des 3. Talsker Trailers und Autor des Trailer3-Blogs. In diesem Beitrag will ich schildern, wie es zur Idee des Larpvideos in der Perspektive der ersten Person kam und mache mir Gedanken zur Kombination aus Videoaufnahmen und Liverollenspiel.

Die Idee die Helmkamera auf dem ConQuest einzusetzen entstand aus einer Laune heraus. Ich wollte die interessanten Erfahrungen der ersten Helmkameravideos mit der Plattform eines der größten bestehenden Larpevents verbinden. Aus den Aufnahmen auf dem CoM2010 entstanden vier Videos, teils mit dokumentarischen, teils mit rollenspielerischen Inhalten:

I          –       Guten Morgen Mythodea

II        –       Der mit dem Xerikan Tanzt

III      –      Haegls Geschichte 1: Der Kampf mit Elkantar

IV      –      Haegls Geschichte 2: Die Schlacht um Doerchgard

Drei davon sind veröffentlicht. Das aktuelle – frisch für Eure Netzhaut gibt es am Ende des Artikels…

Das Vierte und komplexeste wird in der Woche vor dem CoM veröffentlicht. Sozusagen als Anheizer und zur Erinnerung an die Belagerung letztes Jahr.

Diesen Beitrag über Videos auf oder zu Larp-Veranstaltungen gliedere ich in vier Punkte:

  1. Die Köpfe und Gedanken hinter dem Larp Helmkamera Projekt
  2. Liverollenspiel als Erfahrung
  3. Liverollenspiel und Kampf
  4. Das ConQuest2010 und die Helmkamera

1.   Die Köpfe und Gedanken hinter dem Larp Helmkamera Projekt

Mein Larp-Umfeld spielt sich  seit 1997 im Süden Deutschlands, meist Bayern, ab. Gruppen mit denen ich verbunden bin sind: die Rimmersgarder Keiler, die Talsker Wölfe, die Buchensteiner Armee und das Fähnlein (zu Schwert und Kelch). Ich fühle mich sowohl auf Großcons als auch auf Larps mit nur wenigen Personen wohl. Meine Einstellungen lassen sich skizzieren als:

  • Pratchett           nicht Warhammer
  • selbst gemacht nicht gekauft
  • schmutzig         nicht glänzend
  • mystisch           nicht magisch
  • Reih und Glied      nicht Offizier

Im Umfeld dieser Gruppen stießen wir schon früh auf Spannungsfelder, die auch heute immer noch im Larp existieren:

  • Regeln      vs.      Freies Spiel
  • Dichte Darstellung (Schauspiel) vs. Gaudi Larp und OT-Sprüche
  • Gut dargestellter Kampf vs. Gewinnen und Gefuchtel
  • Aufeinanderprallen von unterschiedlichen Spiel- und Gedankenwelten (Klingonen auf der Frühjahrsoffensive)

In vielen Diskussionen (einmal mehr einmal weniger fruchtbar) und philosophischen Runden wurde die Unvereinbarkeit vieler Punkte erkannt. Um die Positionen, der unserer Meinung nach positiven Punkte, zu stärken, kristallisierte sich in unserer Gruppe (R. Keiler und T. Wölfe) die Videoanalyse der wöchentlichen Kampftrainingseinheiten als Mittel der Wahl heraus. Hieraus entwickelten sich die verschiedenen Trailer-Serien, beginnend mit den Pompfballtrailern I-VI im Jahr 2002. Diese waren von der Ästhetik der American Football „NFL-Trailer“ inspiriert. Es folgte die Talsker Wölfe Trailer Reihe (TrailerI, Trailer II und der TraillR sind wahrscheinlich den Meisten bekannt). Hier wurde Kampf mit Polsterwaffen möglichst spektakulär inszeniert. Nicht als Beispiel oder Anleitung für den Larpkampf sondern als Darstellung wie ein schön inszenierter Kampf aussehen kann, wenn man Zeit in das Üben des Kampfes mit Polsterwaffen steckt. In den Trainings und Doku-Videos unter der Federführung von Gensch zeigten wir verschiedene Facetten rund um das Liverollenspiel. Auf zwei unserer Events (Frankenbatschen 1 & Frankenbatschen 2) filmten wir direkt in den Schlachten. Das Filmen während der Veranstaltung, ohne diese durch OT-Aktionen zu Beeinflussen gipfelte in den Buchenstein Helmkameravideos und dem Video zum Wintermanöver in denen das Filmen intime erklärt und durchgeführt wurde. Diese Videos sollen die Spielstimmung, Atmosphäre, das Umfeld und auch vor allem auch den Kampf im Larp aus unserer Sicht Darstellen und zum Nachdenken, Üben, Verbessern und Nachmachen anregen.

2.   Liverollenspiel als Erfahrung

Die Erfahrungen vor, während und nach einem Larp sind von Spieler zu Spieler, von Nsc zu Nsc, von Orga zu Händler zu Verein so vielgestaltig, wie es wohl bei sonst keinem anderen Hobby der Fall ist.

Von Adrenalinschub bis Zen-Meditation. Einsam im Morgengrauen Kräuter sammeln. Oder in einer Schlacht mit tausenden Teilnehmern kämpfen. Soweit reicht das Spektrum. (Western-, Gaslight-, Zombie-, Endzeit-, SiFi-Larps eröffnen hier sogar neue Galaxien an Spielwelten und thematisch neue Handlungsfelder. Sie sind in Bezug auf Handlungen, wie Abenteuer bestehen, Plotlösen, Gefahren meistern, Ambientestimmung, aber übertragbar.)

Larp als Improvisationstheater, als Gruppendynamik, als Selbstdarstellung, als Rollenspielerfahrung mit einem Charakter, als historische Darstellung, bis hin zur Aneignung von handwerklichen Fähigkeiten wie sie bei vielen Hobbys dazugehören bietet eben diese Vielzahl von Handlungsebenen. (Auf Larp als didaktisches/historisches Element, das bislang fast nur in Skandinavien existiert gehe ich an dieser Stelle nicht ein.) Durch das Internet können sich alle Beteiligten untereinander zu diesen Themen austauschen. Dabei werden Foren hauptsächlich für Organisation, Information und gelegentlich Intime-Spiel genutzt; Blogs für kolumnenartige Artikel, Bastelanleitungen, Fotos und schließlich Homepages als Repräsentation und als Schnittstelle. Auch spürt man den Einfluss sozialer Netzwerke, die alle diese Funktionen integrieren.

Innerhalb all dieser Plattformen sollen Filmclips verschiedene Aufgaben erfüllen. Zum einen Werbung und Stimmung im Vorfeld von Veranstaltungen machen.  Ähnlich wie Handy-Videos Momentaufnahmen von Schlachten, Reden, Zweikämpfen festhalten. Verschiedene Gruppierungen wollen ihr Auftreten und Können so zeigen. Kämpfe sollen möglichst spannend gezeigt werden. Es gibt einige Projekte, die mit den darstellenden Mitteln des Larp Kurzfilme oder kleinere Geschichten erzählen. Die Szene arbeitet hier hauptsächlich für sich und unter sich. Da Presseartikel und Rundfunk nicht meist nicht aus Sicht der Aktiven berichten sondern die Außensicht darstellen – So wird statt der heroischen oder spaßigen Selbstsicht häufig eine verschrobene Außensicht. Ich warte auf die Dokumentation von Uta. Es wird spannend ob eine von außen kommende Autorin, die Larper, die sie begleitete, so facettenreich darstellt, wie sie es verdienen, und dem Liverollenspiel so ein Stück weit zu einem besseren Image verhilft. Eine humorvolle Sicht auf die Szene haben die Teflonlarper mit ihren Videos gezeigt. Ein großes Filmprojekt aus der Szene für die Szene ist „the Battle of Burgledorf“ aus Kanada. Auch dieses ist noch nicht fertig, könnte aber interessant werden (hier die Facebook und Web-Seite).

Durch die Helmkamera versuchen wir die sehr subjektiven Eindrücke eines Liverollenspieles aufzuzeichnen und unterhaltsam zu präsentieren. Auf Mythodea 2010 habe ich versucht, die intensiven Eindrücke auf dem Schlachtfeld festzuhalten. Dabei wollte ich in „Haegls Geschichten I“ verschiedene Situationen in der Schlacht festhalten (Befehle, Manöver, Handgemenge, Zweikampf, Magie, Verwundung). Dies jeweils aus der Sicht eines Freischärlers, der sich die Position in der Schlacht selber sucht. In „Haegls Geschichten II“ wird der Verlauf einer Schlacht um eine Festung – Ihr Alle kennt sie  – erzählt. Vor beide habe ich noch eine Vorgeschichte gesetzt, die den Einstig in die Ich-Perspektive ermöglicht. Das Erste Video „Guten Morgen, Mythodea“ zeigt das Ambiente am Morgen in einem der Lager: Aufstehen, Ausrüstung anlegen, frühstücken und ein gegnerischer Angriff. Dieses Video kommt bei Außenstehenden durch Stimmung und Schnitt gut an, brillierte aber nicht gerade beim Live-Adventure Fanwettbewerb. Wie habt ihr die Szenen wahrgenommen? Ich wäre gespannt auf eine Rückmeldung was Ihr zu meiner Sicht eines Morgens auf Mythodea sagt!

Was an Material zu den Erfahrungen auf Rollenspielevents in Zukunft noch kommt wird sich zeigen. Ebenso ob „integriertes intime Filmen“ das Mittel der Wahl ist um ein Liverollenspiel interessant zu präsentieren. Die Kombination aus Schauspiel und Kulisse mit so vielen Mitspielern bietet enorme Möglichkeiten, die Intensität des Erlebnisses Liverollenspiel festzuhalten.

3.   Larp und Kampf

Nach dem Rollenspiel ist der Kampf für mich eine wichtige Säule im Larp. Dabei steht der Kampf für mehr als Knüppelei mit Schaumstoffwaffen. Die Darstellung des Kampfes ist die Darstellung von Wettstreit, Tod und Leben, Körperlichkeit und Action im Larp. Das kann kämpferisch, sportlich aber auch darstellerisch (Beispiel: Zauberduell) sein. Da Larp keine Sportart ist, kommt es hier nicht zuerst auf Leistung sondern auf eine überzeugende Darstellung und den Spaß für alle Beteiligten an. Beispielsweise ist eine Spießertruppe einer Truppe mit türgroßen Schilden meist unterlegen, macht aber auf dem Schlachtfeld mehr Eindruck, durch ihr Auftreten. Diese Asymmetrien entstehen durch die unterschiedlichen Arten wie man im Schaumstoffwaffenkampf die verschiedenen Waffengattungen darstellen kann. Der Blick nach Skandinavien zeigt allerdings, dass hier große Heerhaufen mit Spießen in einer Larp-Umgebung anscheinend sicher kämpfen können (siehe Krigslive).

Die Darstellung des Kampfes hängt sehr von der Spielumgebung ab: es gibt „körperlose Systeme“ – nur der Kampf mit der Waffe ist erlaubt, den „In-Fight“ – hier kann der Kampf  auch mit dem Körper dargestellt werden.

In der „Kampfkultur“ in meinem Umfeld ist auch Körperkontakt abseits der Waffe akzeptiert. Das ist möglich, da es um das Ausspielen eines schönen Kampfes, keinen Wettkampf, geht. Auch führt ein regelmäßiges Training zu mehr Kontrolle und Sicherheit der Aktionen in Kampf. Im Wettstreit, unter Anspannung und Adrenalin, klappt das meist nicht und führt zu Streit. Auf dem CoM haben sich Duelle als Darstellung von gespielten Zweikämpfen etabliert. Auch wenn das Regelsystem klare Vorgaben gibt, was erlaubt ist, wird hier nach Absprache frei inszeniert. Es gibt einen Darstellungswettstreit, keinen in dem es um die Trefferhäufigkeit geht. Bestes Beispiel dafür sind die Faustkämpfe vor den Toren der Stadt, oder der Kampf zwischen Elkantar und dem Ritter im Video, welcher sonst verbotene Aktionen (Stich, angedeuteter Faustschlag), nach Absprache integriert.

Abseits der schönen Aktionen ist der Polsterwaffenkampf natürlich auch ein Grund für alles von Ärger bis Zwist. Durch die Kamera direkt im Geschehen habe einiges an Vorfällen festgehalten. Die Aufnahmen sollen aber nicht als Videobeweis genutzt werden. Was ich feststellte ist, dass es nach wie vor häufig geschieht, dass ein Kampf wegen OT-Gründen unterbrochen wird. Hier wird aber die Situation meist von beiden Seiten her entschärft und die Beteiligten einigen sich schnell. Die hohe Anzahl der Spielleiter in jeder Schlacht auf dem CoM trägt hierzu sicher bei.

Die Kameraaufnahmen zeigen leider auch häufig ein Ignorieren oder nur stummes Registrieren von Treffern. Das eine deutlichere Darstellung von Treffern einen großen Mehrwert für das Spiel bedeutet, sollte eigentlich klar sein. Da hierdurch allerdings ein Nachteil entstehen kann – kassieren von noch mehr Treffern durch das Ausspielen – wird ein Gewinnorientierter Spieler oder Nichtspieler immer eher stumm „runterzählen“. Wenn es, wie Fabs deutlich geschrieben hat, bei einem Punktebasierten Regelsystem für das Conquest-Regelwerk bleibt, würde ein Bonus für schöne Darstellung im Kampf vielleicht Anreize schaffen. Eine andere Möglichkeit wäre Gleichgesinnten die Möglichkeit zu geben sich zu finden. So könnten verschiedene Kampfweisen: historisch, heroisch, Punkte basiert jeweils mit Gegnern, die ähnliches wollen kämpfen. Hier möchte ich nun meine Betrachtungen zum Larpkampf schließen. Das Feld ist weit und viele Wege sind noch offen. Ich bin gespannt welche Entwicklungen es in den nächsten Jahren noch geben wird und freue mich schon auf die entsprechenden Videos!

4.  Das ConQuest 2010 und die Helmkamera

Wieso? Wofür? Schaut es euch an! Über Events vom der Größe des ConQuest gibt es erstaunlich wenig Material, von den Trailern der Veranstalter und typischen Videos wie oben beschrieben abgesehen. In meinem Sinn stand als erstes die Dokumentation der Belagerung, danach direkte Eindrücke aus dem Spiel in allen Facetten von Intime bis Outtime wiederzugeben. In diesem Video habe ich mich nun auf die Intime-Eindrücke beschränkt.

Das Filmen aus der Egoperspektive birgt noch viele Ansätze für Verbesserungen. Zum einen muss die Kamera besser versteckt sein. Ich dachte das Visier des Helms übernimmt die Aufgabe ganz gut – das war jedoch nicht der Fall – so sind viele Reaktionen der Gegenüber erstmal OT auf die Kamera bezogen.

Der Blickwinkel ist auch von entscheidender Bedeutung. So ist der Aufnahmewinkel der Kamera zwar sehr groß, jedoch sind viele Blocks oder Treffer trotzdem außerhalb. So sieht man zum Beispiel nicht wie Elkantar mich verletzt (man hört nur „Vier“ ;-)). Eventuell ist es sogar von Vorteil andere Teilnehmer zu filmen um alles im Blick zu haben. Dadurch würde die Kamera wieder in die Beobachter-Perspektive gehen.

Da das Ziel aber die einzigartige Stimmung von Fantasy, Heldenmut und Spaß an Spiel und Darstellung auf einem Rollenspiel wie dem ConQuest ist, nicht ein Larp-Ego-Shooter/Slayer, werde ich das vielleicht auch versuchen. Viel Spaß mit den Videos und ein großartiges CoM2011! Wir sehen uns in Mythodea 😉

Loepp

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10 Gedanken zu “Die Larp Helmkamera auf dem ConQuest2010

  1. Pingback: Die Larp Helmkamera auf dem ConQuest2010 « SeventhDice – Fantasy SciFi RPG LARP Blog

  2. Hey ho,

    wenn nicht noch ein Wunder geschieht müsst ihr euch mit dem 4 Video noch etwas gedulden. Das schneiden der Schlacht ist sehr komplex ich warte noch auf nen handgemachten Soundtrack und will das Ganze nicht durch hetzen, schlecht machen. Also dann als Zuckerl nach dem CoM…
    Dann wird es auch eher Doku Stil haben, um noch mehr Facetten zu erfassen. Viel Spaß bei den CoM-Vorbereitungen!
    bbb
    Pi
    Ps: Solange gibt es Bilder aus dem Wattenmeer (Auf dem Pi-Blog) um der Sehnsucht freien Lauf zu lassen 🙂

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  3. Es ist auf jeden fall interessant zu sehen wie dir die diversen schläge Elkantars nichts anhaben. Jeder dieser Schläge wurde durch ein VIER unterstrichen aber sonst interessante bilder

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    • Danke für das Kompliment. Aber bitte vor der Kritik den Text lesen und das Video zuende sehen.
      Dort sieht man wie der erste Schlag, der mich ohne Rüstung trifft zu Verwundung und entsprechendem Geschrei führt (bei V I E R darfs auch ein bisschen mehr sein ;-))
      Der Rest wurde ausserhalb des Sichtfeldes der Kamera geblockt.

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      • Ich finde das Video 3 einfach grandios und super ausgespielt! In Rüstung kann man schon ein paar Treffer mit der Ansage „Vier“ einstecken, erst recht wenn dabei so super geschrien wird.
        Ich selber bin eher ein Fan von „ohne Punkte“ spielen, aber das nur am Rande.

        Ich kann mich an die Schlacht sehr gut erinnern und es war eines meiner besten Erlebnisse auf dem CoM 2010, wenn man mal vom schlachten einer Nyame absieht ;-).
        Ich bedanke mich sehr für das wirklich hervorragende ausspielen der Fähigkeiten, die Elkantar seinen Feinden entgegen schmettert und ebenfalls bedanke ich mich für das tolle Video, wodurch ich diese schöne Szene immer wieder angucken kann.

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  4. Pingback: Helmkamera Gastbeitrag auf dem ConQuest-Blog « Talsker Trailer 3 – Produktionsnotizen

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