Chroniken 2018 – Ein Rückblick

Rakasha is watching YOU!

Kommenden Freitag startet die neue Website, der Ticketverkauf nächste Woche Mittwoch (ohne Gewähr). Höchste Zeit, vorab ein paar Worte zum Verlauf der Veranstaltung sowie den Ereignissen im Spiel zu verlieren!

Was war nicht so schön?

Dieses Jahr hielten sich die unangenehmen Momente für unsere SLs, Crew & Festrollen wirklich in Grenzen. Doch zwei Punkte möchte ich trotzdem ansprechen, da es hier einige Diskussionen vor Ort gab und das eigentlich völlig überflüssig wäre, wenn jeder das Regelwerk gelesen hätte! Dort steht auf Seite 9 (Version 1.2, 2017):

„Alle Arten von waffenlosem Kampf sind strengstens untersagt. Zustechen mit jeglicher Waffe ist verboten.“

  • Da steht nicht „zustechen mit Kernstablosen Waffen ist erlaubt“. Die ganze Diskussion rund um „Ab wann gilt eine Waffe als ‚Kernstablos‘?“ wird damit völlig irrelevant. Es ist einfach mit keiner Waffe erlaubt. Bitte zur Kenntnis nehmen!
  • Der oben zitierte Hinweis steht unter allgemeinen Punkten zur Sicherheit, nicht unter Kampfregeln. Es ist also auch außerhalb von Kämpfen untersagt, einen waffenlosen Kampf durchzuführen. Ausnahme hiervon sind ausschließlich (!) vorher abgesprochene und bei der SL angemeldete Darstellungen (z.B. Ringkämpfe in einer Arena).
  • Es ist explizit verboten unsere Festrollen (genauso wie andere Spieler-Charaktere, doch da fällt das nicht so häufig auf) anzuspringen, zu Boden zu ringen, zu würgen oder sonstwie real in Nahkampf zu verletzen oder auch nur in eine Situation zu bringen, in der es zu Verletzungen kommen kann.

Eine Zuwiederhandlung wird in Zukunft vermehrt nicht zu „roten Karten“ sondern direkt einem Ausschluss von der Veranstaltung führen.

Was ist eigentlich passiert?

Das Chroniken 2018 war nicht nur in sich für die Spieler ein großer Erfolg sondern auch der Abschluss der ersten Chroniken Kampagne. Es sind daher vermehrt auch „große“ Figuren zu Ende erzählt worden (ein Zustand der zwar auch mitten in einer Kampagne passieren kann, aber von uns natürlich gegen Ende besonders provoziert wird).

Wie jedes Jahr gehen wir davon aus, dass viele von Euch nur den Teil des Plots mitbekommen haben, an dem sie direkt beteiligt waren. Und die IT Gerüchteküche überschlägt sich schon mit unterschiedlichsten Versionen und Wahrheiten. Um zumindest OT ein paar für den weiteren Verlauf der Mythodea-Gesamtkampagne relevante Ereignisse klarzustellen, gibt es hier erneut eine kurze Übersicht:

Diese folgenden Punkte sind teilweise nur verständlich, wenn man zumindest einen Teil des Plots vor Ort mitbekommen hat. Die vollständigen Geschichten hier nieder zu schreiben würde jeden Rahmen sprengen und ist auch nicht Sinn dieses Posts.

Hagen war erneut eine große Bedrohung für die Spieler.

  • Die „Krone der Schöpfung“ trat in Erscheinung, eine Gruppierung von Edalphi aus alter Zeit, welche auf den Pfad Lyras wandlen und einst von Elarioth, einem Orphaliohts Sohn, gegründet wurden. Die Integration in die heutige Edalphi Gesellschaft dauert noch an und es bleibt abzuwarten, wie sich die Fraktionen gegenseitig beeinflussen.
  • Besonders in Erscheinung getreten sind dabei Mitternacht, sowie ihr Eliondhar Uhlinar, der schon von früheren Erscheinungen auf dem JDS bekannt war.
  • Die von Cerenna aus der Untoten Gefangenschaft befreiten Naldar, traten als eine Vaharin’Phobaran genannte Fraktion auf und erwiesen sich gemeinsam mit den aus den Reihen der Siedler rekrutierten Urr’gulnar als erbitterte Kämpfer gegen das Untote Fleisch – auch wenn sie bei allen Vertretern außerhalb der Aeris- & Aqua-Fraktionen teils Unbehagen erzeugten.
  • Am Rande trat auch eine junge Frau namens Haedrâni in Erscheinung, welche den Körper einer Edalphi und einen Teil der Seele Sim Galiadhs trug. Sim hatte alle Teile von sich abgespalten, bei denen sie eine erneute Verfemung befürchtete. Den Streitern im Lager von Ignis & Terra gelang es, dieses Fragment zu stärken und damit auch Sim erneut zu festigen.
  • Die von den Freischärlern besetzten Höhlen stellten sich tatsächlich als Lyras verschollenes Grab heraus. Zwar war Berengard Verin nicht vor Ort, die von ihm und Hagen einst gegründete Gruppierung schien jedoch so stark und etabliert wie nie zuvor. Ob sie in der Hohld verbleiben oder sich neue Orte suchen, um gegen den Untod zu kämpfen, ist noch nicht sicher.
  • Zahlreiche einzelne Untote, die per Kopfgeld gesucht wurden, konnten zur Strecke gebracht werden. Dabei waren die Freischärler von großer Hilfe, die dieses Jahr aus einem Versorgungslager am Eingang der Höhlen operierten.

Die Freischärler waren ständig präsent – sei es als Führer in die Höhlen oder tatkräftige Jäger auf Untote.

  • Lyras Leib und Grab wurden durch die Elementdiener zu einem neuen Tempel geformt. Mit Hilfe der Tränen Lyras sowie eines Valdais konnte ein neuer Quell der Schöpfung erschaffen werden, und die Kinder des Goldenen Traumes gelobten diesen Tempel zu behüten und vor den Verfemten zu verbergen. Dabei verbrauchten sich alle existierenden Tränen Lyras (gleich ob sie zu dieser Zeit im Grab waren oder nicht).
  • Das Schwert der Schöpfung konnte geborgen und erneut zusammen gesetzt werden. Durch den Einsatz eines weiteren Valdai wurde es auf seinen ursprünglichen Aspekt geprägt (und nicht zum Schwert des Schreckens, wie Ashantra forderte). Als Vahatar siegte die Ostsiedlerin Noravelle und trägt nun das letzte Schwert der Macht.
  • Die Schwerter des Elarioth konnten aus dem Aarenklamm geborgen werden und befinden sich nun in der Obhut der Tivar Khar’assil. Nach der Umwandlung des Grabes sind sie jedoch eher von historischem Wert.
  • Die Waffen der Schandmitray’kor, welche von den Tivar Khar’assil versehentlich an Elarioths Waffenkammer in den Höhlen gebunden worden waren, konnten mehrfach geborgen und genutzt werden. Nach Zerstörung der Waffenkammer durch die Umwandlung des Grabes verschwanden die Waffen jedoch. Niemand weiß, ob sie zu den Mitray’kor Gräbern zurück gekehrt, oder verschollen sind.
  • Der in der Hohld operierende Pestilenz-Stamm des Biothaumaturgen Xoros war über die letzten Jahre stark angewachsen und bildet einen weiteren Strang in der auf ganz Mythodea erstarkenden Pestilenz.

Noravelle aus dem Osten ist neue Vahatar der Schöpfung.

  • Xoros war bemüht, sich sein Hybridwesen Hagen erneut Untertan zu machen, doch scheiterte darin erneut.
  • Der Wächterschwarm des Schwarzen Eises konnte den Hybrid Hagen schlussendlich vollständig assmilieren, fiel kurz danach jedoch dem von den Spielern entfesstelten „Weißen Eis“ zum Opfer. Versuche, über den Reif der Gemeinschaft das Schwarze Eis weiter zu entwickeln, schlugen fehl. Der Kontakt nach Viria wurde nicht dauerhaft hergestellt.
  • In den Reihen des SE zeigte sich zudem ein besonders intelligentes und anpassungsfähiges neues Wesen, über das außer dem Namen nicht viel bekannt wurde: Gor’Quonvalun.
  • Die Nyame Neome, war von einer Pestilenz-Seuche infiziert und verlor langsam den Verstand. Der verrückte Biothaumaturg Xoros versuchte sie unter seine Kontrolle zu bringen und ihre Seele zu stehlen. Man konnte sie jedoch nach hartem Kampf zurück auf die Seite der Elemente holen und jegliche Pestilenz aus ihr entfernen. Sie gilt als weitgehend geheilt.
  • Xoros Ziel war es, aus Lyras Leichnam eine Pestilenz-Göttin zu erschaffen. Diese Pläne wurden jedoch durchkreuzt (unter anderem durch die Rettung Neoms und die Hilfe, welche Haedrâni erhielt). Schlussendlich wurde er mit Hilfe eines Schattenbildes getäusch, in eine Falle gelockt und erschlagen.
  • Das Letzte Banner war eine ständige Bedrohung und konnte weitgehend aus den Lagern vertrieben (bzw. die Angriffe abgewehrt) werden. Ein maßgeblicher Schlag gegen ihre Anführer in Form des Earls, der Heiligen Rakasha oder ihrem Champion, konnte jedoch nicht durchgeführt werden. Immerhin gelang es den womöglich letzten Equilibrius, der in der Hohld operierte, zu vernichten.

Das Letzte Banner – die „freundlichen Untoten aus der Nachbarschaft!“

  • Zwar konnten einige Details über Rakashas Werdegang in Erfahrung gebracht werden. Schlussendlich reichte es jedoch nicht, um sie zu überwältigen und so bleibt sie voraussichtlich eine dauerhafte Gefahr für die Elemente Mythodeas.
  • Harzherz wurde heimlich von Anhängern von Ignis & Terra entfesseslt und auf die Tanaar gejagt. Über den erzielten Effekt gibt es zahlreiche Spekulationen, er scheint dabei jedoch vernichtet worden zu sein (was die Shir’tanaar wiederrum vom Fluch befreit!). Die Smaragdsänger entsandten aus seinen Überresten ein neues Wesen auf die Welt, dessen Bedeutung noch nicht ganz verstanden wurde.
  • Die Mitray’kor der Zeit, Ashantra, versuchte mit Hilfe ihrer Anhänger aus den Reihen von Aeris und Aqua, das Schwert des Schreckens zu formen. Dieser Plan scheiterte jedoch und Ashantra selbst wurde, durch den von den Spielern der Terra/Ignis Fraktion entsannten Harzherz Fluch, in einen goldenen Baum verwandelt. Ob sie noch einmal die Kraft haben wird, sich in der Welt zu manifestieren, ist sehr unsicher.
  • Der Lor’khorin war erneut gemeinsam mit den Laka-tain in der Gegend und unterstützte Lares, den Mitray’kor Terras Stärke sowie das Lager des Blutpaktes. Zahlreiche Siege konnten gegen die Feinde Terras verbucht werden und tiefe Freundschaft verbindet weiterhin den Erben des Hirschgottes mit den Anhängern des Blutpaktes. Insbesondere den Bracar Keltoi, welche ihm die Clava Avalgaar anvertrauten.

Im Frühjahr wirft der Hirsch sein Geweih ab… so auch der Lor’khorin.

Fabs persönliche Highlights…

… waren diesmal die Sprüche, die ich so im Spiel gehört habe. Mir ist ja klar, dass Ihr im Spiel unter Strom steht und Aufregung & Adrenalin ein immer völlig stimmiges Spiel nicht wirklich fördern. Aber da sind diesmal schon echt ein paar Kracher dabei gewesen, aber lest selbst:

Platz 3: (Ein Spieler zum anderen am Rand einer Schlacht gegen Hagen:) „Mit dem leg ich mich nicht an, ich bin doch Stoffi!“

Platz 2: (Ein Spieler zu einer SL im OT:) „Ich will unbedingt in den Dungeon, aber das ist mit meinem Main doch viel zu riskant!“

Platz 1: (Ein Spieler kniet über dem erschlagenen Hagen und ruft einem anderen zu:) „Ey Du bist doch magisch – mach ma die Barriere wech, damit ich looten kann!“

Über die Aushänge in der Taverne fand man sowohl kleine Nebenplots wie auch schnell Anschluss an die großen Handlungsstränge!

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