Bürgerspiel auf dem JDS

Ishakym folgenden Gastbeitrag erzählt uns der Wirt vom „Schädel und Keule“, warum es ihn nicht hinter der Theke gehalten hat und er für dieses Jahr sich ein paar besonders schöne neue Details für das Bürger- und Stadtspiel auf dem „Jenseits der Siegel“ ausgedacht hat. 

„Es sei den lebenden und zukünftigen Geschlechtern bekannt, Folgendes kund und zu wissen getan: durch die Zahl seiner ehrbaren Bürger und anderer Einwohner, durch die wirtschaftliche Bedeutung seiner ansässigen Gewerke und Gewerbe, durch seine Verkehrslage und seine kulturelle Bedeutung erklären wir, die Besiedler jenes Marktfleckens welcher gemütliche 5 Tagesmärsche, der Straße von Habanas Wacht, gen Kreuzweg folgend, gelegen ist, selbigen als Stadt zu begründen.“

Mit diesen Worten beginnt das (nagelneue) bürgerliche Gesetzbuch der Stadt Holzbrück, jenes Ortes, der nächste Woche, schon zum dritten Mal in Folge, Schauplatz des „Jenseits der Siegel“ ist.

Vielleicht erinnern sich einige an meinen Blog-Artikel vom letzten Jahr, in dem ich erklärte, warum ich mich immer so aufs JdS freue, auf dem ich endlich mal wieder den Wirt spielen darf. Aber gerade das letzte Jahr hat mir gezeigt, dass mir das JdS noch etwas ganz anderes bietet, von dem ich gar nicht mehr wusste, wie viel Spaß es doch macht: Das Bürger spielen (oder auch Stadtspiel).

Ich habe intrigiert, ich habe politisiert und ich habe (und das hat mich sehr gefreut) als Minister für Kulinarisch und Wirtschaftliches (oder auch Oberster Koch) endlich meinen Platz in Holzbrück gefunden. Aber vielleicht sollte ich erst mal erklären, was das Bürger-Sein in Holzbrück so bedeutet, bevor ich hier weiter schwärme.

Bürger sind der Kern, das Rückgrat, das Fleisch auf den Knochen einer jeden Stadt. Erst die Bürger machen ein Stadtspiel, eine Stadtsimulation zu dem, was sie sein sollte.
Sie sind es, die mit großartigen Ideen, liebevoller Arbeit und mit viel Herzblut gespielten Rollen, Jahr für Jahr wieder versuchen, den anderen Spielern des Jenseits der Siegel das Gefühl zu geben, nicht nur auf einem Konvent zu sein, sondern eine lebende Stadt (naja…ein Städtchen) zu besuchen.

Ingo-JDS2014-0424Einige Bürger Holzbrücks begleiten die Veranstaltung schon seit den Tagen, als sie noch in Steinbrück residierte, haben ein halbes Dutzend Umzüge und sogar die Jahrmarktsphase mitgemacht, andere haben sich später dazu gesellt oder werden in diesem Jahr das erste Mal Teil der Veranstaltung sein und doch, ist allen etwas gemein. Die Lust, der Spaß, an der Unterhaltung anderer. Ob nun Gildenspieler, Schurken, Stadtwachen oder einfache Bürger (wobei ich sicher bin, das es in Holzbrück kaum „einfache“ Bürger gibt), jeder hat ein Spielangebot, hat etwas, dass vielleicht kein großer, wichtiger „Ich rette die Welt“-Plot sein mag, aber demjenigen, der sich darauf einlässt, mit Sicherheit Spaß und Unterhaltung bringt (und keine Angst. Davon haben vielleicht 5% mit Sackschnappbären zu tun).

Ob man sich, als Besucher Holzbrücks, darauf nun einlässt…das bleibt einem jedem selbst überlassen. Ich kann nur vorschlagen: Probiert es einmal. Schlendert durch die Straßen Holzbrücks, mit offenen Augen und Ohren und vielleicht…fängt Euch das Spiel ja ein, wie es mich damals gefangen hat.

Schädel und Keule

Schädel und Keule

Vielleicht findet Ihr ja sogar so viel Spaß daran, dass Ihr Euch als neue Bürger in Holzbrück niederlasst. Vielleicht mit einer großartigen, neuen Geschäftsidee. Vielleicht als Teil unserer neu aufgestellten Miliz. Vielleicht auch als Mitglied einer unserer alteingesessenen Familien oder als neue Gruppe, die sich ihre Position in der Stadt erarbeitet. Und auch, wenn Ihr darauf keine Lust habt, so hoffe ich doch, dass ich Euch ein wenig von meiner Begeisterung vermitteln konnte.

Wir heißen Euch auf jeden Fall, ob als Neu-Bürger oder Besucher herzlich auf Holzbrückerisch willkommen (also mit dem Knüppel in der einen und der ausgestreckten anderen).

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