Fundstück der Woche: CHRONOS

Da machen wir uns seit 10+ Jahren Gedanken über die richtige LARP Philosophie, welches Regelwerk das beste ist und wie viele Regeln LARP überhaupt braucht… Dabei hätten wir einfach nur nach Amerika sehen müssen und schon hätten wir DIE ANTWORT erhalten.

Das Fundstück der Woche ist diesmal CHRONOS, das „Universal LARP System“. Endlich die Antwort auf die Frage wie man mit einem LARP Kampf umgeht, der mehr als 10 Personen gleichzeitig betrifft!

Hier noch ein Interview mit den Machern hinter Chronos, veröffentlicht auf dem Examiner.

Nachtrag (15.10.13): Ich wurde inzwischen kontaktiert und es wurde deutlich erklärt, dass dieses Spielsystem für LARPs gedacht ist, die in einer Umgebung spielen in der man Kampf nicht wirklich darstellen kann – z.B. in einer realen Umgebung in der sich auch zahlreiche Nicht-Mitspieler befinden die nicht wissen, dass gerade in ihrer Nähe ein LARP stattfindet. Ob man das Kartensystem dafür für sinnvoll befindet liegt weiterhin bei jedem selbst – was man aber sicher festhalten kann ist, dass der Begriff „LARP“ inzwischen (je nach Kontext) ein sehr weites Spektrum an verschiedenen Spielmechanismen abdeckt von denen einige so weit auseinander liegen, dass man fast daran zweifeln möchte, dass es das selbe Hobby ist! 🙂

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14 Gedanken zu “Fundstück der Woche: CHRONOS

  1. Falls es wie Häme klang… sollte es nicht sein! Eher ein amüsantes Schmunzeln darüber, wie anders man mancherorts LARP betrachtet.

    Man lernt ja nie aus; seit der Veröffentlichung gestern hab ich einige FB Nachrichten bekommen die mir erklärten, für was für Situationen so ein System Sinn macht. Das brachte mich dazu, einen Nachtrag im Blog Eintrag zu verfassen.

    Unter diesen (neuen) Gesichtspunkten freut es mich aufrichtig, wenn auf Grund meines Blogeintrags die Gruppe ihrem Ziel etwas näher kommt – sind ja nur noch $500 in knapp einem Monat!

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  2. Ich versteh die Häme nicht, das System ist sicher nichts fürs Conquest, aber für ein LARP das eben nicht die Prämisse hat, dass physische Fähigkeiten die Darstellung bestimmen und wo eben keine tiefe Immersion dargestellt wird, halte ich das für eine ziemlich elegante Lösung.

    Wer damit Fantasy-Abenteuer-LARP machen möchte, ist damit auf keinen Fall glücklich, für ein Rollenspiel halte ich es aber für durchaus reizvoll und kenne einen ähnlichen Mechanismus von Kammerlarps und Conventionlarps.

    Danke für das Fundstück, ich habe da aus Neugierde mal 15$ investiert für das Digital Package.

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  3. Ich denke, es kann ein Missverständnis über die Verwendung dieses Systems sein. Es ist für Parlor LARPs in denen Waffen und körperlichen Kampf nicht erlaubt aufgrund Veranstaltungsort Einschränkungen bedeutete.

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  4. Okay, ein kurzer knapper Kommentar von mir:

    Viel zu viel Telling-Elemente, die eine perfekte Immersion und die Spielatmosphäre in einem Maße stören würde, die für mich persönlich nicht tragbar wäre.

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