Sackschnappbären wieder heimisch?

Jüngste Zwischenfälle in Holzbrück liefern Hinweise darauf, dass der lange nicht mehr gesehene Sackschnappbär im Süden des Nordkontinents wieder heimisch zu werden scheint. Ein Grund, sich einmal intensiv mit dieser interessanten Spezies zu beschäftigen.

Unser Plotkoordinator demonstriert hier erfolgreich die Schutzhaltung

Im Gegensatz zum Kniehohen Höhlenbär, der wie der Name schon sagt vornehmlich in Höhlen und unterirdischen Gängen lebt, handelt es sich beim Sackschnappbären (Ursus scrotocaptiis) um eine allesfressenden Waldbewohner, der besonders in den gemäßigten Zonen des südlichen Nordkontinents zu finden ist. Seinen Namen hat er von der merkwürdigen Eigenschaft, besonders (aber nicht ausschließlich) männliche Individuen anderer Arten zu attackieren. Führende Zoologen vermuten hierbei einen hormonellen Mechanismus, bei dem es zu dieser Verwechslung im Rahmen des Revierverhaltens kommt. Über die Lebensweise des Sackschnappbären ist ansonsten noch wenig bekannt, durch die steigende Zahl an Individuen werden sie aber wohl bald mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken.

Neueste Beobachtungen zeigen, dass Sackschnappbären bevorzugt in der Nähe menschlicher Siedlungen heimisch werden und sich dort gerne statt von ihrer üblichen Beute von weggeworfenen oder unbeaufsichtigten Lebensmitteln ernähren. Somit scheint es sich bei dem Sackschnappbären um einen Kulturfolger zu handeln und in Zukunft ist öfter mit seinem Vorkommen zu rechnen.

Sollte es einmal zu Begegnungen mit dem Sackschnappbären kommen sollten sie Ruhe bewahren. Vermeiden sie agressive Grundhaltungen sowie das ziehen metallischer Waffen, sie könnten so die Bären erschrecken und so einen Angriff provozieren. Bewegen sie sich langsam und wenden sie sich nicht von den Tieren ab. Vermeiden sie außerdem, die Tiere anzufüttern – die Tiere scheinen lernfähig und werden sie dann vermutlich noch häufiger aufsuchen. Am besten lassen sich die Tiere mit Stöcken vertreiben, indem man sie zurück in den Wald scheucht. Außerdem wird dringend das Erlernen der Sackschnappbären-Schutzhaltung empfohlen: Sollten die Tiere tatsächlich einmal zum Angriff übergegangen sein, erhöht dies die Chancen, dass sie von ihnen ablassen und sich in den Wald zurück ziehen.

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2 Gedanken zu “Sackschnappbären wieder heimisch?

  1. Ich sehe den Sackschnappbären als weiteren Beweis, das Mitraspera dringend mehr Zivilisation brauch. Pockendecken für die Tribes und Trapper für die Bisons ähh Sackschnappbären.

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