„Tiroli eiligst nach Steinbrück aufgebrochen!“ & „Die Bild der Stadt informiert: Ludus Cruentus“

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Tiroli eiligst nach Steinbrück aufgebrochen!

Nachdem vor knapp zwei Wochen Gustav „Gustl“ Wehrheimer aufgrund nicht näher definierter Familienangelegenheiten zurück nach Steinbrück gereist ist (Bild der Stadt berichtete) ist nun, wie uns unsere Korrespondent in Holzbrück mitteilte, de la Tiroli selbst in, so wörtlich, „untypischster Eile“ in Richtung Steinbrück aufgebrochen. Ob und inwieweit diese beiden Ereignisse zusammenhängen ist der Redaktion zur Stunde noch nicht bekannt.

Ebenfalls stellt sich nun natürlich die Frage, was so wichtig sein kann, dass es Tiroli von seinem derzeitigen Lieblingsprojekt, dem Neubau der „Rabenschrey Arena“ in Holzbrück wegzulocken. Holzbrück, wie allgemein bekannt sein sollte, ist nicht nur Austragungsort des diesjährigen Großen Konventes sondern auch des großen, intersiegellärem Manövers zur Vorbereitung der Sommeroffensive und somit auch die derzeitige Station für Tirolis obskuren Wanderjahrmarkt.

Als gewiefter „Gschaftler“, der er nun mal ist, hat Trioli bereits sein Winterquartier in Holzbrück bezogen und die kalte Jahreszeit genutzt um möglichst viele weitere Attraktionen und Prominente zu seinem Jahrmarkt zu bringen. Es ist ihm nicht nur gelungen die meisten der großen Gilden davon zu überzeugen, eine Dependance zu eröffnen, er konnte sogar, mit Unterstützung eines ungenannt bleiben wollenden Gönners, die familia des „Ludus Cruentus“ aus Paolos Trutz gewinnen. Mit diesen und der, bereits erwähnten und hoffentlich bis zum Konvent fertig gestellten „Rabenschrey Arena“ ist Tiroli, so äußerste er sich zumindest, bei der Grundsteinlegung gegenüber unserem Korrespondenten, sicher, die Kassen des Jahrmarktes ordentlich aufzufüllen.

Mit Feuereifer überwachte er in den letzten Wochen das Vorangehen der Arbeiten und deshalb erscheint es uns umso erstaunlicher, dass er den Jahrmarkt so schlagartig verlassen hat, um nach Steinbrück aufzubrechen. Die Bild der Stadt wird an der Geschichte dran bleiben, und so bald wie möglich genaueres berichten.

Die Bild der Stadt informiert:
Unter dem Helm – Ludus Cruentus, was ist das eigentlich?
In den letzten Ausgaben machte immer wieder eine kleine aber feine Schule von Gladiatoren, der Ludus Cruentus von sich reden. Grund genug für unsere Reaktion, dem geneigten Leser einmal ein paar mehr Informationen über die neuste Attraktion des Holzbrückner Jahrmarktes zukommen zu lassen.
Ursprünglich war der Ludus Cruentus, was, wie uns erklärt wurde, für „blutige“ oder auch „blutbefleckte Schule“ steht, in der Hauptstadt des nördlichen Siegels, Paolos Trutz, beheimatet. Dort gibt es eine lange Tradition von Gladiatorenkämpfen zur Erbauung des Volkes. Ein Zusammenschluss solcher Gladiatoren wird als Ludus, also Schule bezeichnet und meist von einem vermögenden Patron oder Lanista geführt, der die Verträge seiner Gladiatoren hält und sich um die Organisation von Kämpfen, Sponsoren und allem weitern kümmert.
Das Ludus Cruentus befindet sich, dank seines geschickten Händchens für Karten, wie man munkelt, seit kurzem im Besitz eines gewissen Gaius Obtus.

Gaius Obtus

Gaius Obtus

Eine glückliche Fügung für die Schule, die sich seit längerem auf dem absteigenden Ast befand. Hierzu sei gesagt, dass nur die besten und berühmtesten Gladiatoren in der Arena des großen Colosseums in Paolos Trutz antreten dürfen, eine Ehre die seit beinahe einem Jahrzehnt kein Verpflichteter des Cruentus mehr für sich in Anspruch nehmen konnte.
Unter der Leitung von Obtus allerdings macht das Ludus mehr und mehr von sich reden. Nicht nur, das ihm mit der Verpflichtung von Trâpeni, dem Unzüchtige ein richtiger Champion ins Netz gegangen ist, auch bei Mallen Juutilainen, dem Spalter und Corven A´llanti, dem Wiesel handelt es sich um aufstrebende Sterne am Himmel der Gladiatoren. Die unkonventionelle Art der Ausbildung, sein geschickter Umgang mit lokalen Förderern , sowie die Abkehr von den strikt festgelegten Gattungen geben der Schule den Ruf frischen Wind in die Arena zu bringen.
Aktuell hat sich Gaius Obtus die Veranstaltungsrechte in der nagelneuen „Rabenschrey“ Arena in Holzbrück gesichert, wo er das Können seiner Gladiatoren vor erlesenstem Publikum präsentieren kann.

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Ein Gedanke zu “„Tiroli eiligst nach Steinbrück aufgebrochen!“ & „Die Bild der Stadt informiert: Ludus Cruentus“

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