Lois, die Spinnengöttin und der brennende Komet des Todes…

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6 Gedanken zu “Lois, die Spinnengöttin und der brennende Komet des Todes…

  1. Hallo Sabine,

    ich bin selbst weder Ork noch Chaos noch Dungeonspieler, jedoch war ich als Teilnehmer am Magielager sehr sehr Nahe am Geschehen. Ich finde, dein Text hat nicht das erreicht, was er wohl nach der Erläuterung sein wollte. Für außenstehende wirkte der Text sogar so, dass man den Eindruck haben konnte „boah was für Doofköppe, ich weiss warum ich Drow/Ork/Chaos- und Kuschel-Bösie-Spieler nicht mag“. Der Text wirkte wie ein „tja, so wars, dass ist mal voll die Wahrheit“. Dass der Text überzeichnet war, lies sich vielleicht mit einigem Hintergrundwissen erkennen. Dass es satirische Absicht war, war meiner Meinung nach überhaupt nicht erkennbar.

    Durch deine Erläuterung, wird das Licht auf den Text vielleicht besser.
    Aber Satire, die eine Erläuterung braucht …
    das ist wie LARP und Telling …
    Ist einfach doof 😉
    Weil Ziel nicht erreicht.

    Satirische Texte sind immer gut, aber sie sind schwer zu schreiben. Hör nicht damit auf, jedoch würde ich mir wünschen, dass es für jeden deutlicher wird.

    Viel Erfolg
    Phelarion

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  2. Ich melde mich nun auch mal zu Wort. Also, ich war/bin auch Drow und Orkspieler. Das Larp war immer eine Leidenschaft für mich und genauso leidenschaftlich bin ich auch als SL. Wer mich und meine Texte kennt, weiß, dass ich meine Beobachtungsgabe oft sehr übertrieben darstelle, und versuche dem Leser nicht nur einen Spiegel vorzuhalten, sondern um ihn aus seiner Schublade herauszuholen und ihn zum Lachen, zum Nachdenken oder gar zum Weinen zu bringen. Dabei nehme ich mich oft genug selber auf die Schippe, weil ich im übrigen auch nicht perfekt bin. Der ausgewählte Text, der nun mittlerweile gelöscht wurde, wurde ausgewählt, weil er nicht so sexlastig ist, wie der Rest des Erlebnisberichtes. (Das stimmt mich jetzt alles ziemlich nachdenklich!)
    So, bevor ihr mich jetzt alle verurteilt und mir hier üble Nachrede zu Last legt. Würde ich euch bitten, mal zu überlegen, dass ich nur von dem Schreiben kann, was ich tatsächlich gesehen und erlebt habe. Auf einer Veranstaltung mit 6000 Teilnehmer, ist es mir gar nicht möglich jede Aktion zu sehen und vorallen, ist es das Leid der SL, dass die coolsten Aktionen immer woanders stattfinden. Und wer mich nur ein bisschen kennt, weiß ganz genau, dass ich meine Narrenkappe vor jedem ziehe, der sich so viel Mühe gibt mit seinem Charakter und mit seinem Spiel macht. Liebe Orks und liebe Drows (und die Chaosleute natürlich auch!) ihr wisst doch selber wie geil ihr seit, ich muss euch doch nicht Honig ums Maul schmieren und euch sagen, dass ihr saugeile Kostüme habt, dass ihr euch verdammt gut schminkt und dass ihr auch wenn ich es vielleicht nicht gesehen habt, euer Ding durchzieht und spielt. Und ums Spiel geht es auch. Und damit ihr möglichst frei spielen könnt, habt ihr ein SL-Team, dass euch den Rücken freihält. Das wir das Freiwillig machen, unsere Freizeit und unseren Schönheitsschlaf dafür opfern, muss ich ja wohl nicht extra betonen, weil wir es ja immerhin freiwillig machen. Und wenn es auf dem Conquest der einzige Wunsch eurer SL gewesen wäre, z.B. einen Khankampf aus nächster Nähe zu beoachten, weil das wahrscheinlich das einzige Highlight gewesen wäre, dass man mal ungestört beobachten hätte können, dann soll es doch als Wunsch im Raum stehen bleiben und nicht als Kritik zum Orkspiel eines Einzelnen. Selbiges gilt auch für alles anderen Aktionen, die ich gerne gehabt hätte und nicht bekommen habe, weil das Conquest halt auch für die SL nun mal kein Ponyhof ist.
    Mein Text ist ein humoristischer Auszug und nur ein Bruchteil vom ganzen Text und von dem, was ich erlebt habe. Wenn ich damit jemand persönlich beleidigt haben sollte, dann war das nicht so beabsichtigt.
    Wie ich in meinem Einführungstext ‚Der Hofnarr‘, anscheinend nicht deutlich genug versucht habe zu erklären, ist, dass der Hofnarr immer die Wahrheit sagt und dass man es ihm nicht krumm nehmen sollte. Weil der Einzige, der ihm in den Arsch treten darf, der König ist.
    Und auf den Arschtritt und die kürzeste Karriere als Conquest-Autor mache ich mir jetzt eine Flasche Sekt auf und warte bis die Zeit reif ist, dass dass auch die Larper über meine Texte lachen können.

    Hochachtungsvoll

    Sabine Rösner aka Callabutterfly aka Der Hofnarr

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  3. @ llewellian

    Nur mit dem Unterschied, dass das hier keiner als „Satire“ sieht. Oben steht Erlebnisbericht und der Artikel ist nur so gespickt von persönlichen Meinungen, die viele Personen ziemlich diffamiert. Meiner Meinung nach! ist das schon übelste Nachrede =/ Selber bin ich Orkspieler und ich finds doch schon ziemlich kränkend umschrieben als dumm und geistig zurückgeblieben bezeichnet zu werden. Es ist eine Sache sich selbst im Spiel z.B. bei Ritualen Dinge zu verbauen, aber etwas anderes direkt Spielkonzepte auszuschließen und aus Unwissenheit jemanden zu verunglimpfen. Es gibt auch andere Orkkonzepte als das mit dem klassischen Kahnkampf.

    Noch kurz als Beispiel die Gefangenen im Kerker. Da waren IT Informanten und Vertragspartner drin, die von ein paar Neulinge einfach direkt in den Kerker gesteckt wurden. Deshalb keine Folteraktion. Außerdem wenn gefoltert wurde, sollte das im Zelt stattfinden, damit nicht gleich jeder im Lager zusehen konnte, wenns wichtige Personen waren. Nur so nebenbei…

    Und zu Merci:
    Kann ich nur voll zustimmen. Hab auch einige Folteraktionen in den Drowhäusern gesehen ^^ und zwar gut ausgespielte =D

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  4. Liebe Merci, natürlich scheren wir über einen Kamm. Sonst hätten wir ja nix zum lachen.

    Diesbezüglich noch eine kleine Information aus dem kleinen rhetorischen Brevier:

    Die Satire bedient sich häufig der Übertreibung (Hyperbel), kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise (Bathos), verzerrt Sachverhalte, vergleicht sie spöttisch mit einem Idealzustand (Antiphrasis) und gibt ihren Gegenstand der Lächerlichkeit preis. Zu ihren Stilmitteln gehören Parodie, Travestie und Persiflage, zu ihren Tonfällen Ironie, Spott und Sarkasmus

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  5. Sorry Bine, aber ich sehe Du warst nicht einmal in unserem Dungeonbereich. Schade. Da hättest Du sowohl Foltereien als auch das Ableben von „Blumenpflücker“ live erlebt. Auch wenn ich Dir in der ein oder anderen Ausführung zustimmen muss und ich das Ritual selbst mitbekommen habe, welches… naja… es war wie es war.^^ Aber es ist schade das in deinem Bericht alle Drow auf dem CoM so über einen Kamm geschert werden. Das lässt für mich eben nur den einen Schluß zu das Du Dir nicht einmal das Spiel von Dana’hir, Brachess oder Jarra’ruud angesehen hast, welche alle recht viel im Dungeon spielten und auch untereinander wirklich gutes Drow Play lieferten. Aus meiner Bewertung herraus sogar besser als in allen Jahren auf dem CoM zuvor. Und da ist es schade alle Drow „abzuurteilen“ nachdem Du nur ein einziges Haus gesehen hast, welches zudem aus Spielern bestand die zum ersten mal überhaupt Drow spielten.
    Fazit: Dein Bericht zeigt nur einen verschwindend geringen Teil des Drowspiels des letzten CoM. Leider auch den schlechtesten Teil vom Gesamten. Ich hoffe das die Leser auf Grund dieses Artikels kein Pauschalurteil über die CoM Drow fällen werden, auch wenn ich dies befürchte.

    Grüße und wir sehen uns

    Merci

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