Nahtoderlebnisse

Wenn man auf einen so großen Con wie das Conquest fährt, dann gibt es einfach eine so riesige Menge an Information und Erlebnisse, das man damit eher erschlagen wird, als das es einem hilft. So war es bei mir zumindest in meinem ersten Jahr.

Am Anfang weiß man noch gar nicht so recht wohin mit sich, doch wenn man dann erstmal den Anschluss zu einigen Spielern und dann auch noch zum Plot gefunden hat, dann will man gar nicht mehr raus aus der Geschichte. Man lernt viele Dinge kennen und lernt sie zu verstehen, sortiert die Erfahrungen und neue Informationen sind nicht mehr erschlagend, sondern machen neugierig auf mehr.

Man erlebt Dinge, die man auf keine kleinen Con erleben kann. Auf einem Großcon haben Rituale und Angriffe z.B. viel größere Ausmaßen, und viel größeres Potential. Und selbst mit kleinen Aktionen kann man sehr viel erreichen.

Es gibt aber auch Dinge, die man auf einem Con eher nicht erleben möchte und es gibt Tode, die man nicht sterben möchte, bzw. die man sich nicht für den Charakter wünscht…

Auf dem letzten CoM kam ich zweimal in eben solche Situationen.

In einer Nacht gab es ein Ritual am Weltenstein, währenddessen wir von Untoten angegriffen wurden. Mit 4 Schlägen gegen die ungeschützten Beine ging ich zu Boden (2 Schläge hätten mMn auch gereicht um mich erstmal aus zu schalten 😉 Aber nützt ja nix… ). Mehr tot als lebendig lag ich also dort. Die Ritualwachen sahen mich leicht verwirrt an „Was machen wir jetzt mit ihr? Ist vielleicht eine Untote? Sollen wir sie nicht lieber töten?“ Die Worte lies mich dann doch OT die Augen öffnen und ich sah mich nach einem mir bekannten Gesicht um. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich war als ich sogar jemanden sah, der mich auch im Dunkeln erkannte und die anderen davon überzeugen konnte, das ich KEINE Untote bin und das es nicht sonderlich klug wäre mich zu töten…

Bei der Schlacht um Erdlager ist etwas „ähnliches“ passiert. Ich lag (wie beim Ritual) mehr tot als lebendig am Rande der Schlacht. Eine junge Frau beugte sich über mich. „Hey, ähm…kurz OT… hast du was gegen Sex in der Öffentlichkeit?“ Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie jemanden so verwirrt angeschaut. Nach einem deutlichen „JA!!!“ von meiner Seite, erklärte mir die Dame dann, dass sie eine Dryade sei und sie nunmal so die Leute heilen würde. Und dass sie sonst nicht viel für mich tun könnte, außer mich so grade am Leben zu halten… ich nahm dieses Angebot dankend an…

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7 Gedanken zu “Nahtoderlebnisse

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