Vor einigen Wochen hat uns Gregor von The Seventh Dice um ein Interview über den ConQuest-Blog gebeten. Fabian und ich haben uns dann tapfer den Fragen gestellt. Das Ergebnis könnt ihr hier lesen:
Tobei macht sich gerade die Arbeit -bzw. lässt Picasa die Arbeit machen- und tagged erkannte Gesichter auf den Fotos vom ConQuest 2010 wie Teammitglieder, Festrollen, Archonten, Nyamen etc. Dabei stieß er kürzlich auf ein Bild, in dem Picasa Phil entdeckt hat. Er hats mir gezeigt und ich habe wirklich ganz schön lange gebraucht, bis ich Phil gefunden habe…
Findest du Phil?
(Bitte nicht in den Kommentar schreiben, wo er steckt. Andere wollen bestimmt auch ein bisschen suchen)
So sieht Phil aus, für alle, die ihn nicht kennen…
Letzten Montag (Abreisetag des JDS) stand ich mit meinem SL Kollegen Olli in der Ladezone und er meinte zu mir: “Na, dieses Jahr darf sich aber kein Spieler über das Con beschweren, oder?”. Mit einem gönnerhaften Lächeln antwortete ich nur “Viel du noch zu lernen hast, junger Padawan. Die Parkplätze waren zu weit weg, die Sonne zu heiß, der Staub zu trocken, die Wege zu weit, der Zeltplatz zu wenig, die Autos zu nah, die Schlachten zu häufig, die Kämpfe zu wenig, die Räuber zu gemein, die Toten im Dungeon zu Viele, das Essen zu wenig, die SLs zu aufdringlich, die Spielleiter zu wenige, die Abreise zu schnell, das Bier zu teuer, der Plot zu schwer, die Alt-Mythodeaner zu elitär, die Spieler zu viele, der Plot zu leicht und überhaupt das Con viel zu kurz.”
SLs diskutieren über das/den/die Con.
Doch dann warf ich gestern Abend einen Blick ins Forum und musste staunend feststellen, dass unsere Investition ins Wetterkontrollsystem scheinbar die beste Idee seid der Erfindung des Sharuhn’Ar war. Denn wenn keiner nass wird, das Zelt nicht im Schlamm und die Autos nicht im Graben versinken scheint man auch über alle sonstigen Kleinigkeiten geflissentlich hinweg blicken zu können! Doch kommen wir zum wichtigen Teil: Unserer Kritik an uns!
Wasser/Abwasser: Wir wussten von vorne herein, dass dieser Punkt das größte Manko am Gelände “Großlohra” sein würde und beinahe hätten wir das Gelände auch deswegen nicht genommen. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die nicht durchgehend akzeptablen Wasserdruck hatten, die kalt duschen mussten oder etwas weiter zum nächsten Klo laufen mussten – und trotzdem nicht gejammert haben! Insgesamt stellen wir fest: Wir haben auf dem JDS einen ständigen Kampf ums (Ab-)Wasser geführt und meistens (aber nicht immer) gewonnen. Für nächstes Jahr sind wir aber jetzt schlauer und kennen die kleinen Macken des Geländes auch besser!
Baufälligkeit & Bodenbeschaffenheit: Ja es ist sehr schade, in welchem Zustand das Gelände sich befindet. An vielen Stellen haben wir selbst erst während der Anreise bzw. dem Aufbau gemerkt wie viele Knüppel uns das zwischen die Beine wirft. Aber auch hier würde ich sagen, dass die Probleme überschaubar waren und wir für nächstes Jahr einfach die entsprechenden Punkte von vorne herein bedenken müssen. Zum Beispiel durch mehr freistehende Zelte im Jahrmarkt oder besser ausgewählte Zeltplätze (siehe NSC Wiese).
Mitrasperanischer Wahlkampf.
Probleme bei den Kämpfen: Manches haben wir verbockt, so zum Beispiel die Schlacht bei den Autos, oder nicht rechtzeitig “gegen gesteuert” wie bei der Untoten-Schlacht. Anderes haben die Spieler verursacht ohne es zu merken . Manchmal hat ein Kampf Sinn gemacht und (fast) jeder hat ihn mitbekommen (“Wir müssen den Equilibrius da hinten erwischen und ihm den Schlüssel abnehmen!”), manchmal blieb der Sinn im Lager zurück (siehe Sonntag Mittag Kampf). Zu Letzterem bleibt festzuhalten: Eine Menge Spieler haben gewusst was zu tun war aber haben den Rest absichtlich nicht informiert (was aus ihrer Sicht auch Sinn gemacht hat). Natürlich deckte die SL das nicht auf sondern bot den Spielern ein paar Gegner sowie eine Chance, die Intrige zu entdecken – was leider (oder vielleicht auch zum Glück) nicht geklappt hat. Das mag frustrierend sein aber ich denke die richtige Entscheidung (gehört zum freien Spiel).
Der böse Dungeon: Ich erspar mir jetzt auf Kommentare wie “ich hab gehört wie die SL von einer Zwangs-Kill-Quote gesprochen hat” einzugehen. Statt dessen möchte ich noch einmal betonen, dass zu einem guten und runden Liverollenspiel auch der Tod eines Charakters gehört. Natürlich sollte der Spieler da ein gewisses Mitspracherecht haben. Dieses hat er allerdings unserer Meinung nach durch die freien Entscheidungen “gehe ich in den Dungeon oder nicht” sowie “klettere ich jetzt über den Abgrund oder mache ich kehrt?” schon gehabt. Nach dieser Entscheidung gilt nur noch die Regel: Ein Dungeon muss GEFÄHRLICH sein und darf nicht zur “ach ich lauf mal durch die Folien-Party-Zone” verkommen. Jeder Charakter, der den JDS Dungeon überlebt hat konnte danach sagen: “Es war an einigen Stellen echt knapp und ich bin heilfroh, da wieder lebendig raus gekommen zu sein!” – und genau das sollte das Ziel eines gefährlichen Höhlenlabyrinths mit Zombies und Schluchten sein!
Von diesen Punkten abgesehen war ja relativ wenig Kritik sondern in erster Linie Zustimmung im Forum zu lesen. Auch wir waren eigentlich rundum zufrieden mit diesem JDS und freuen uns, auf dem selben Gelände alles noch besser machen zu können. Schließlich haben wir erst einen kleinen Teil der schönen Ecken in der Umgebung bespielt, haben die Räumlichkeiten der Burg nur begrenzt genutzt und hatten wie oben geschrieben verschiedene logistische Probleme. Ein genauer Termin fürs JDS 2012 steht zwar noch nicht fest, da Ostern aber nächstes Jahr mal wieder im Winter ist, wird es mit Sicherheit nicht dieser Termin werden (womit wir dann auch den letzten Kritikpunkt aus 2010 abgehakt hätten ).
Stadtspiel und Spiele in der Stadt - eine "Fetzengaudi" wie Bartl Wehrheimer meinte...
Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Spielern für ihre ordentliche An- und Abreise sowie einen durchgängig freundlichen Umgang mit den SLs bedanken – und besonders dafür, dass ich kaum OT Blasen auf dem Con erlebt habe. Freut mich, dass meine recht direkten Worte am Anfang wohl doch Gehör gefunden haben (und gibt mir etwas Hoffnung für das ConQuest im Sommer).
Vielen Dank auch an die NSCs und ihre unermüdliche Motivation trotz problematischer Zeitpläne und Zeltplätze. Der Dank geht ebenso an die Städter- und Händler-NSCs, welche Rund um die Uhr den Jahrmarkt belebt haben. Insgesamt wart ihr fast 200 NSCs und ich finde, das hat man auch gemerkt!
Und last but not least natürlich ein herzliches DANKE an das SL- und Orga-Team, das trotz 24-Stunden-Schichten ohne zu murren jeden Unsinn mit gemacht hat . Ich freu mich schon, auf dem CQ wieder mit euch schwitzen und bluten zu dürfen (jaja… hab meinem Ruf auch auf dem JDS wieder alle Ehre gemacht ^^).
Nachtrag vom 30. April:
Schulnote 1,2 für das JDS: nach über 150 abgegebenen Stimmen ist das Ergebnis eindeutig. VIELEN DANK! Das ist die beste Bewertung, die jemals eine unserer Veranstaltungen erhalten hat! (Anmerkungen: Das Ergebnis ist bereinigt von Doppelabstimmungen; außerdem wurden die „ich war gar nicht da“ Stimmen natürlich heraus gerechnet. Die Noten 1 und 1+ wurden gleichwertig mit eingerechnet. Zweitbeste Veranstaltung war das Battleground 2009 mit einer Note von 1,6)
ab sofort findet Ihr den ConQuest-Blog auch auf der Live Adventure Facebook-Seite.
Unter dem Reiter “Blog” geht es direkt zu einer Übersicht über alle Artikel des Blogs.
Um auf dem Laufenden zu bleiben habt ihr dann auch die Möglichkeit dem Blog zu folgen. Einfach auf “Follow” klicken und die Anwendung zulassen.
Die Anwendung will nur auf eure allgemeinen Daten zugreifen, die ohnehin für alle Nutzer sichtbar sind. Im Laufe der Registrierung werdet ihr dann aufgefordert noch 5 weiteren Blogs zu folgen um fortzufahren.
Das könnt Ihr getrost ignorieren! Einfach zum Ende der Seite scrollen und auf “Next” klicken.
Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß mit unserem Blog. Wer selbst mitschreiben möchte, soll sich bei mir melden!
Jeder ist willkommen.
Fünf Jahre lang bekleidete Herr Vito Benz das Amt des Transportbeauftragten. Ständig konzentriert auf seine Hauptaufgabe, erfüllte er alle in Ihm gesetzten Ansprüche mehr als zufriedenstellend. Egal ob längerfristige Auslandseinsätze oder kurzfristige Besorgungsfahrten, Herr Benz machte stets eine gute Figur auf dem Asphaltparkett. Doch vor kurzem wurden Details aus dem Privatleben von Herrn Benz bekannt. Er soll über einen längeren Zeitraum hinweg gravierende Mängel arglistig verschwiegen haben. Die schweren Vorwürfe der bewussten Täuschung zwangen Herrn Benz letztenendes dazu, sein Amt als Transportbeauftragter niederzulegen. Er sei am Ende seiner Kräfte, offenbarte der sichtlich Angeschlagene der Redaktion. Umfragen zu Folge stehen jedoch noch 74 % der Belegschaft hinter Herrn Vito und bedauern den Schritt zum Rücktritt. “Auch wenn er die vielen Roststellen auf Grund seines sonst so markellos erscheinenden Äußeren verschwiegen hat, ist das noch lange keine Grund seinen Hut zu nehmen!” sagt Frau F. aus G.
Die Belegschaft beim großen Salut für Herrn Vito Benz
Trotz des großen Rückhalts bei den Angestellten, entschied sich die Unternehmensleitung das Rücktrittsgesuch von Herrn Benz anzunehmen und entließ Ihn heute Vormittag ehrenhaft seines Amtes. Die Belegschaft zollte Ihm mit einen großen Salut den letzten Respekt. Trotz zahlreicher Spekulationen ist eine Rückkehr des ehemaligen Transportbeauftragten in sein Amt mehr als unwahrscheinlich. Wie Unternehmenskreise durchblicken ließen, ist bereits ein Nachfolger im Gespräch. Der Name ist der Redaktion allerdings bisher noch nicht bekannt.
Besonders ergreifend war der persönliche Abschied der beiden engsten Mitarbeiter von Herrn Benz, von denen man behauptet, die vielen erfolgreichen Projekte im Hintergrund gesteuert zu haben.
Abschied der engsten Mitarbeiter von Herrn Benz
Auch die Redaktion bedauert zu einem gewissen Teil den Rücktritt, der nicht ganz ohne ihr Mitwirken erzwungen wurde. Dennoch vertritt sie die Meinung, dass vorsätzliche Täuschung, egal welche Leistungen sonst erbracht wurden, zwingend zu einem Niederlegen der gegenwertigen Tätigkeit führen muss.
Vielleicht findet Herr Vito Benz in einem neuen Unternehmen seine Platz. Zum Abschied versicherte er immerhin, er werde den Fall einer ordentlichen Prüfungskommission zur Revision vorlegen, die dann darüber entscheiden soll, ober er weiterhin tauglich wäre ein vergleichbares Amt auszuführen oder er seine Karriere für immer beenden muss.
“aha, warum wohl WordPress auf uns verlinkt…”, dann hab ich nachgeschaut.
botd ist die Abkürzung für Blogs of the day
und tatsächlich der ConQuest-Blog ist heute auf Platz 98 der deutschsprachigen WordPress-Blogs!!!
Wir freuen uns riesig und möchten uns dafür ganz herzlich bei unseren Lesern bedanken! Ein besseres Thema hätte ich für den 200sten veröffentlichten Artikel nicht finden können
Fürs JDS müssen wir zusätzliche WC- und Duschcontainer aufstellen. Deshalb hab ich eine Angebotsanfrage an unsere Lieferanten gestellt. Die Angebote kamen auch. Und eines davon hat mir die Tränen in die Augen getrieben; nicht weil es so teuer war, sondern vor Lachen, weil die PDF diesen Dateinnamen hatte:
In tiefer Trauer und mit großer Anteilnahme nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitarbeiter.
Seit 2004 hast Du in unserem Büro und auf unseren Veranstaltungen deine treuen Diensten verrichtet. Unzählige Charakterbögen, Hinweisschilder, Wegweiser und In-Time-Schriften hast Du für uns aufs Papier gebracht. Insgesamt 38.443 Seiten, davon 12.303 in Farbe.
Natürlich hattest Du deine Eigenheiten und Launen, aber dennoch bist Du uns in den letzten 7 Jahren sehr ans Herz gewachsen. Wir werden dich vermissen! Bestimmt können wir dich durch einen neuen Mitarbeiter ersetzten, aber wir sind uns sicher, es wird nie mehr so sein wie früher.
Wir wünschen dir für deine letzte Reise alles Gute.
Vielen lieben Dank an den Schwarm I und im besonderen an Thorsten, dass Ihr uns jährlich mit einem neuen SE-Kalender versorgt!
Dieses Jahr hat er einen Platz in Fabs Büro gefunden!